Auszeichnungen

TOURIO® 2008 – Verleihung des Tourismus-Innovationspreis der Randenkommission

Tourio 2008
Der dritte grenzüberschreitende Tourismustag der Randenkommission war am 20. Juni zu Gast in der Stadthalle in Singen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Tourismus-Innovationspreises TOURIO® 2008, der durch Prof. Alexander Doderer, Geschäftsführer der GRUPPE DREI® und durch den Schaffhauser Regierungsrat Dr. Erhard Meister, Präsident der Randenkommission, verliehen wurde.

Drei Preisträger erhielten je einen exklusiven Pokal und eine Preissumme von insgesamt 4000 Euro; fünf weitere Teilnehmende wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die Hauptgewinner des TOURIO® 2008 sind: Manfred Molicki mit "eigenZeit in Königsfeld" (www.eigenzeit.de), Dr. Velten Wagner mit "Eiszeitpark Engen" (www.engen.de) sowie Herr Christoph Freudenberger mit "Ferien im Baudenkmal, St. Georgen" (www.ferien-im-baudenkmal.de).

Die Optimierung und die Vernetzung der Tourismusarbeit zwischen Deutschland und der Schweiz sowie die Bündelung der Kräfte über die Grenzen hinweg ist ein zentrales Ziel der Randenkommission als Zusammenschluss der Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar-Kreis, Waldshut und dem Kanton Schaffhausen. Im "Land am Rheinfall", das die Tourismus-Destinationen Bodensee, Hegau, Schwarzwald, Schaffhauser Land, Rhein und Donautal umfasst, sollen die touristischen Attraktionen vernetzt und gemeinsam vermarktet werden, um die einzelnen Destinationen im internationalen Wettbewerb zu etablieren.

Im Wissen um die Wichtigkeit von Innovationen für die Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus im "Land am Rheinfall", hat die Randenkommission im Jahr 2007 den Tourismus-Innovationspreis ins Leben gerufen. Die Randenkommission will herausragende Leistungen honorieren und das Bewusstsein schärfen, dass durch innovative Angebote und Kreativität der hohe wirtschaftliche und soziale Standart gehalten werden kann. Mit dem Innovationspreis sollen zukunftsgerichtete Tourismusprojekte schneller marktfähig werden und überregionale Bekanntheit erlangen.

Königsfeld punktet als Eigenzeitort beim ersten Stadtmarketingwettbewerb BW

Beim ersten Wettbewerb um den Stadtmarketing-Preis Baden-Württemberg 2007 kam die Gemeinde Königsfeld mit ihrem Konzept "Eigenzeitort Königsfeld" unter 30 teilnehmenden Gemeinden in die Endausscheidung und konnte einen beachtlichen zweiten Platz erreichen.

Das Eigenzeit-Konzept hat die hochkarätig besetzte Jury sehr beeindruckt und ihr ist die Wahl nach eigenem Bekunden äußerst schwer gefallen. Dieses Mal aber noch siegte die technische Beschleunigung über die humane Entschleunigung – die Stadt Marbach erhielt den ersten Platz für ein Stadtführerprojekt per Handy.

Den Wettbewerb hatte der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium und mehreren Firmen ausgeschrieben und die Jury mit Personen aus dem Wirtschaftsministerium, der Wirtschaft, dem Gemeindetag BW und dem Tourismusverband besetzt. Bewerben konnten sich alle Gemeinden, die sich in außergewöhnlicher Weise mit einem konkreten Stadtmarketingprojekt für die Stärkung des innerörtlichen Handels einsetzen.

Bürgermeister Fritz Link gab den Anstoß zur Teilnahme und zusammen mit dem Initiator des Eigenzeit-Projektes, Manfred Molicki, wurden die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt und eingereicht.

Wie selbstverständlich waren der Gewerbeverein und alle Mitwirkenden beim Projekt "Eigenzeitort" mit dabei, hatten sie doch schon alle ihren Beitrag geleistet, der auf der Internetseite www.eigenzeit.de zu sehen ist.

Was die Jury und zahlreiche Teilnehmer der Preisverleihung ganz besonders begeisterte, war die Tatsache, dass Königsfeld kein oberflächliches und vordergründig auf den Konsum ausgerichtetes Werbekonzept vorgestellt hat, sondern ein sehr fundiertes und nachhaltig angelegtes Programm. Hier richtet man zunächst den Blick auf den Menschen und bietet ihm das, was ihm am meisten fehlt – Eigenzeit.

Fasziniert war man außerdem, dass es möglich war, an über 50 Eigenzeit-Stationen (Stand 10/2007) Gastronomen, Hoteliers, Künstler, Ladenbesitzer, Handwerker, Dienstleiter und Einzelpersonen mit unterschiedlichsten Eigenzeit-Angeboten unter einem Dach zu versammeln und jeden mit einem individuellen Internetauftritt unter darzustellen. Nicht zu übersehen war auch, dass Königsfeld als einzige kleinere Gemeinde in die Endausscheidung kam, in die sonst nur Städte mit speziellen Marketing- und Werbebüros gelangten.

In Vertretung des Bürgermeisters, der wegen eines dringenden Sitzungstermins verhindert war, konnte Manfred Molicki bei eine feierlichen Abschlussveranstaltung am 31.Oktober die Urkunde aus den Händen des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Ernst Pfister im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe entgegennehmen.

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